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Der Jugendstil in Budapest

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 28.06. - 01.07.2018
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„Budapest war um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine immens wohlhabende europäische Stadt. Entsprechend anspruchsvoll war ihr Kulturschaffen. Die Künstler und Architekten waren natürlich vom Wiener Jugendstil beeinflusst, suchten aber zugleich nach eigenständigen Lösungen. Viele bedeutende und zugleich originelle Bauten sind in dieser Zeit entstanden. Indem wir sie aufsuchen, erleben wir die Stadt und natürlich auch ihr heutiges buntes und junges Leben.
Jugendstil in Budapest ist etwas ganz Besonderes!“

Ihre
Prof. Dr. Barbara Schock-Werner


1. Tag Deutschland – Budapest

Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Budapest (andere Abflughäfen auf Anfrage). Nach der Ankunft fahren Sie in die Innenstadt. Ihr Gepäck wird mit dem Bus zum Hotel gebracht.
Sie starten direkt zu Ihrem ersten Spaziergang durch den V. Bezirk Budapests.
Sie sehen das Morlin-Haus, ein Geschäfts- und Wohnhaus mit außergewöhnlicher Fassade und spitz zulaufender Kuppel.
Sie schlendern entlang der Kossuth Lajos Street und sehen die schönen Gebäude einer Apotheke und einer Buchhandlung. Anschließend kommen Sie zum Brudernhaus. Das prunkvolle Gebäude wurde vom ungarischen Architekten Mihály Pollack entworfen und von József Brudern errichtet. Die im Inneren liegende Einkaufspassage ähnelt seinem Vorbild, der Passage des Panoramas, einer glasüberdachten Passage in Paris. Umgangssprachlich wird das Brudernhaus daher auch "Parishaus" oder "Pariser Hof" genannt.
Weiter geht es entlang des Hermeshauses und dem Sándor Korányi-Haus. Außerdem können Sie das Gebäude des City Hotel Mátyás betrachten, ebenfalls ein prächtiges Erbe des Jugendstils.

Gemeinsam machen Sie eine Kaffeepause in einer Konditorei am Vörösmarty tér und beobachten das quirlige Treiben auf dem Platz, von dem der Autoverkehr komplett ausgeschlossen ist.
Fahrt zum Hotel und Abendessen im Hotelrestaurant.
3 Übernachtungen

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2. Tag Jugendstil rund um den Deák-Ferenc-Platz

Nach dem Frühstück besichtigen Sie die Franz-Liszt-Musikakademie von Budapest. 1875 gründete der berühmte Piano-Virtuose, Komponist, Autor und Lehrer Franz Liszt hier seine erste und einzige Musikakademie. Noch heute lernen die Schüler gemäß der von ihm gesetzten Standards mit dem Fokus auf das Verständnis der Musik und das Zusammenspielen im Ensemble.
Das Gebäude, in dem sich die Akademie befindet, ist eines der bekanntesten und schönsten Baudenkmäler des Jugendstils. Ihr Jugendstilsaal im Neubau von 1907 wurde von den Architekten Kálmán Giergl und Floris Kolb entworfen und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele dieser Stilrichtung in Budapest.
Auf Ihrem Spaziergang zum und rund um den Deák-Ferenc-Platz haben Sie die Möglichkeit, weitere interessante Fassaden und Gebäude des Jugendstils zu entdecken.

In der Mittagspause können Sie sich in der riesigen Markthalle stärken. Die Halle ist sowohl architektonisch sehr sehenswert, dient aber auch als Treffpunkt des Budapester Alltagslebens. Hier tätigen die Bewohner der Stadt ihre Wocheneinkäufe, Besucher tauchen ein in das quirlige Treiben und die authentische Atmosphäre des Marktes, der als Wahr- und Markenzeichen der Stadt gilt.

Am Nachmittag besuchen Sie das Kunstgewerbemuseum, das drittälteste Museum für Kunsthandwerk in Europa. Es zeigt Ausstellungsstücke der angewandten Kunst aus dem ungarischen Nationalmuseum sowie transferierte Stücke der Weltausstellungen in Wien 1873 und Paris 1878 und 1889. Darüber hinaus werden Ausstellungsstücke hinduistischer und rslamischer Kunst präsentiert. Das Museum befindet sich in einem weiteren herausragenden Gebäude des Jugendstils, mit typisch grün und golden funkelndem Dach, gedeckt mit Majolikafliesen der Zsolnay-Fabrik. Entworfen wurde das Palastgebäude 1893 bis 1896 vom Architekten Ödön Lechner, der besonders für seine zahlreichen Bauten und Architekturarbeiten im Jugendstil bekannt geworden ist.

Abendessen im berühmten Café New York im Boscolo Hotel, das hier stolz als „das schönste Café der Welt“ angesehen wird. Genießen Sie neu interpretierte Gerichte der italienischen Küche, beeinflusst vom typisch ungarischen Geschmack!

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3. Tag Stadtführung und Gellért Bad

Mit der Metro fahren Sie zum Kossuth-Lajos-Platz. Der Ort ist ein wunderbarer Ausgangspunkt zu vielen im Jugendstil erbauten Gebäuden. Betrachten Sie die Häuser entlang der abzweigenden Straßen und rund um den Platz. Besonders schön und beeindruckend ist die Architektur der ehemaligen Postsparkasse. Auch hier, wie schon beim Museum des Kunsthandwerkes, ist Ödön Lechner der Architekt und setzte somit sein Engagement um die ungarische Ausprägung des Jugendstils hin zum Nationalstil fort. Heute befindet sich in den Räumlichkeiten die Ungarische Nationalbank (Außenbesichtigung). Weiter kommen Sie zum Bedö-Haus, dem sogenannten „Haus des Jugendstils“. Das Gebäude wurde im Jahre 1903 vom Architekten Emil Vidor im Auftrag der Familie Bedö gebaut. Heute beherbergt es ein Museum, welches sich ganz dem ungarischen Jugendstil widmet.
Am Nachmittag besichtigen Sie das Gellért Bad, eine Thermal- und Sauna-Anlage in einmaliger Kulisse. Bereits im 13. Jh. hat hier ein Kurhaus gestanden, in dem die aus dem Berg sprudelnden Heilquellen zur Anwendung kamen. Nach der Führung Zeit zur individuellen Kaffeepause im hauseigenen Café Gellért Espresso (fakultativ).

Rückkehr ins Hotel und gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant.
Am Abend haben Sie die Gelegenheit, Budapest aus einem anderen Blickwinkel kennen zu lernen. Bei einer Bootsfahrt erleben Sie die beleuchtete Stadt in ihrer ganzen Schönheit.

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4. Tag Judenviertel – Rückflug

Am Vormittag besuchen Sie das Judenviertel im Bezirk Elisabethstadt. Hier werden jüdische Religion und Traditionen besonders gelebt. Sie besuchen die Große Synagoge. Sie liegt in der Dohány utca, zu Deutsch Tabakgasse und wird deshalb auch "Tabaktempel" genannt. Ihr maurischer Stil stammt vom Wiener Architekten Ludwig Förster der die Synagoge von 1854–59 errichtet.

Auf dem Weg zum Flughafen machen Sie einen letzten kurzen Zwischenstopp an der Wekerle-Siedlung. Die nach Dr. Sándor Wekerle, dem ersten nichtadeligen ungarischen Ministerpräsidenten benannte Gartenstadt, wurde zwischen 1908 und 1924 für öffentliche Bedienstete der Stadt Budapest erbaut. In der Mitte der Siedlung befindet sich ein Park, um den herum sich erst die öffentlichen Gebäude und dann ein Geflecht aus rechtwinkligen und diagonalen Alleen mit etwa 1000 Häusern angliedern.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

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Bildnachweis:

Iparművészeti Múzeum (1070. száqmú műemlék) CCBYSA Europeana EU-at-flickr
Parisi Udvar CCBY Miroslav Petrasko-at-flickr
Budapest. Great Market Hall CCBYSA Sergey Melkonov-at-flickr
Clear water CCBY Misolav Petrasko-at-flickr
Lakóház (Budapest 19, Kós Károly ter 2.) CCBYSA toldym-at-Wikimedia Commons
Budapest December 2010 CCBY Mispahn-at-flickr
Hungarian Museum of Applied Arts CCBY Steve Silverman-at-flickr
Great Market hall CCBY Miroslav Petrasko-at-flickr
Budapest Panorama HDR CCBY Alex-at-flick
Vue sur le Parlement et le Danube depuis le Palais Royal CCBYN icolasVollmer_at_flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.
  • Musikakademie
  • Kunstgewerbemuseum
  • Haus des Jugendstils (Bedö-Haus)
  • Gellért Bad
  • Große Synagoge
  • Schifffahrt auf der Donau am Abend

Iparművészeti Múzeum (1070. száqmú műemlék) CCBYSA Europeana EU-at-flickr
Parisi Udvar CCBY Miroslav Petrasko-at-flickr
Budapest. Great Market Hall CCBYSA Sergey Melkonov-at-flickr
Clear water CCBY Misolav Petrasko-at-flickr
Lakóház (Budapest 19, Kós Károly ter 2.) CCBYSA toldym-at-Wikimedia
Commons

Reiseverlauf

  1. Deutschland – Budapest
  2. Jugendstil rund um den Deák-Ferenc-Platz
  3. Stadtführung und Gellért Bad
  4. Judenviertel – Rückflug


Budapest December 2010 CCBY Mispahn-at-flickr
Hungarian Museum of Applied Arts CCBY Steve Silverman-at-flickr
Great Market hall CCBY Miroslav Petrasko-at-flickr
Budapest Panorama HDR CCBY Alex-at-flick
Vue sur le Parlement et le Danube depuis le Palais Royal CCBYN icolasVollmer_at_flickr

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Fachleitung

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.

Termine

  • 28.06.2018 – 01.07.2018