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Zypern - Frühlingserwachen im Garten der Aphrodite

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 21.03. - 29.03.2018
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Zypern, die drittgrößte Insel des Mittelmeeres, kann auf eine über 8000-jährige Geschichte zurückblicken. Seit der Antike ist mit dem mythischen Geburtsplatz der Göttin Aphrodite ein Traumbild verbunden, das der Insel bis heute eine unvergleichliche Aura verleiht.
Über Jahrhunderte war das Land zwischen Orient und Okzident immer wieder mit Aufstieg und Niedergang fremder Kulturen und Reiche verflochten und war immer wieder ein Objekt der Begierde. Äußerliche Einflüsse verschmolzen mit einer ureigenen Tradition, verhalfen der Insel aber auch zu einer faszinierenden historischen Vielseitigkeit.
Reisen Sie mit Dr. Meike Droste, einer ausgewiesenen Zypern-Spezialistin, die vor Ort jährlich selbst Grabungen durchführt, zur "Insel am Schnittpunkt der Geschichte" und zur "Wiege der europäischen Kultur". Lernen Sie die über 8000 Jahre alte Geschichte der "Insel der Aphrodite" in ihrer ursprünglichen geschichtlichen Einheit kennen!
Sie treffen auf die frühesten prähistorischen Siedlungen im europäischen Raum und auf großartige antike Stätten und Königreiche, wie z. B. Paphos, Salamis und Kourion, wo Sie einzigartige Mosaike und antike Monumentalanlagen bezaubern werden. Frühchristliche Basiliken und eine einzigartige spätantike Bilderwelt, verbunden mit christlichen Themen, versetzen Sie in Staunen. Im Troodosgebirge finden sich viele Scheunendachkirchen mit den schönsten byzantinischen Fresken aus dem 12. bis 15. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe). Relikte der Kreuzfahrer, gotische Kathedralen aus der Lusignanzeit und venezianische Festungen faszinieren ebenso, wie Zyperns landschaftliche Höhepunkte mit ihrer einmaligen Flora und Fauna.
Neben der Republik Zypern besuchen Sie auch den Norden der zauberhaften Insel, um die „Heimat der Aphrodite", dieses Freiluftmuseum der Geschichte, in ihrer Gesamtheit kennen zu lernen. Freuen Sie sich auf Begegnungen mit liebenswerten Menschen, auf die traditionelle Küche und den zypriotischen Wein. Zypern gehört zu den ältesten Weinanbaugebieten der Welt! Genießen Sie eine einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft zu einer Jahreszeit, die durch ihre klare sonnendurchflutete Atmosphäre diese beseelten Orte zum Leuchten bringen.


1. Tag Köln – Larnaka

Ihre Reiseleiterin, Dr. Meike Droste, begrüßt Sie am Flughafen Köln/Bonn. Flug mit Germanwings und Austrian Airlines von Köln über Wien nach Larnaka (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Vom Flughafen fahren Sie nach Larnaka, wo Sie Ihr Zimmer im ersten Hotel für die nächsten 3 Nächte beziehen und einen ersten gemeinsamen Rundgang unternehmen.

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2. Tag Salamis – Barnabaskloster – Famagusta

Der heutige Tag beginnt mit der Fahrt nach Nordzypern, nach Salamis. Nahe der antiken Stadt, inmitten der Mesarya-Ebene, liegt das Barnabas-Kloster mit dem Grab des Hl. Barnabas.
Die Fahrt wird fortgesetzt zur Ausgrabung von Salamis mit antiken Thermen und Gymnasium; danach geht es weiter nach Famagusta, die „Perle der Levante“. Diese Hafenstadt war im späten 13. Jh. ein bedeutender Umschlagplatz im Handel zwischen Europa und der Levante und zog zahllose Kaufleute aus dem ganzen Mittelmeerraum an. Hier machen Sie einen Rundgang, u. a. mit der Besichtigung der ehemaligen Nikolauskathedrale.
Rückfahrt nach Larnaka.

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3. Tag Kyrenia – Bellapais – Nikosia-Nord

Sie fahren heute erneut in den Norden. Bereits am Morgen erreichen Sie einen der schönsten Häfen Zyperns, Kyrenia oder Girne, wie die Stadt auf Türkisch heißt. Sobald Sie dort eintreffen, erkennen Sie, warum der Ort in Nordzypern so beliebt ist. Der malerische Hafen und die faszinierende Altstadt mit dem Hafenkastell bilden eine wunderbare Einheit.
Nach dem Besuch des Schiffswrackmuseums bummeln Sie durch den hübschen Hafen.
Auf der Rückfahrt legen Sie einen kurzen Halt bei der ehemaligen Prämonstratenser-Abtei Bellapais ein, einer bekannten gotischen Klosterruine aus dem 13./14. Jh.
In der flachen Mesaória-Ebene befindet sich die letzte geteilte Hauptstadt der Welt: Nikosia. Im Nordteil (türkisch: Lefkosa) besichtigen Sie die Sophienkathedrale aus dem 14. Jh. (heute Selimye-Moschee). Sie wurde im gotischen Stil als Krönungskirche der Lusignan-Könige erbaut. Und Sie sehen den restaurierten Büyük Han (Großer Khan), eine lebhafte Karawanserei. Zu Fuß überqueren Sie die sogenannte „Green Line“, die den Süden von dem Norden trennt.
Rückfahrt nach Larnaka.

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4. Tag Nikosia – Paphos

Ihr Tag beginnt mit einem Besuch des Nationalmuseums mit seinen archäologischen Funden; danach fahren Sie zur sehenswerten Johanneskathedrale und besichtigen das einmalige Ikonenmuseum, hier können mehr als 150 Ikonen bestaunt werden. Nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt haben Sie Freizeit für eine Mittagspause in der Laiki Geitonia, einem Stadtviertel innerhalb der Stadtmauern mit vielen Gebäuden aus dem 18. Jh. Die Häuser wurden renoviert, um an das alte, traditionelle Nikosia zu erinnern und bieten eine Kombination aus Wohnhäusern, kleinen Kunsthandwerkläden und Tavernen
(fakultativ).
Weiterfahrt nach Paphos und Hotelbezug für 5 Übernachtungen.

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5. Tag Omodos – Galata – Kakopetria

Freuen Sie sich auf eine Fahrt ins Troodosgebirge.
Ihr erster Stopp wird in Omodos sein. In der Ortsmitte befindet sich die im 19. Jh. erbaute Klosterkirche Timiou Stavrou, die Heiligkreuz-Kirche. Im Innenraum können Sie eine vergoldete Ikonostase bewundern. Nach einer Weinprobe geht es weiter nach Galata. Hier gibt es in der näheren Umgebung mehrere mit Fresken ausgemalte Scheunendachkirchen. Die Panagia Podithou und die Erzengel Michael Kirche besichtigen Sie.
In Kakopetria besuchen Sie die bedeutende Kirche des Agios Nikolaos tis Stegis mit Fresken aus dem 11. bis 18. Jh.

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6. Tag Kolossi – Kourion

Nach dem Frühstück besuchen Sie die Johanniterburg von Kolossi. Von der einst großen Wehranlage blieb der trutzige, quadratische Hauptbefestigungsturm erhalten.
Anschließend geht es zur antiken Stadt Kourion. Die in römischer Zeit als „Curium“ genannte Stadt existierte schon zu Beginn des 1. Jt. v. Chr. Die noch sichtbaren Teile stammen jedoch alle aus römischer und sogar frühchristlicher Zeit. Sie besichtigen dort das römische Theater, das in dieser Form im 2. Jh. n. Chr. angelegt wurde und 3.500 Zuschauern Platz bot. Von den Sitzreihen aus haben Sie einen faszinierenden Blick auf den Strand von Kourion und die Halbinsel Akrotiri.
Auf der Rückfahrt entlang der Küste legen Sie einen Stopp am Felsen der Aphrodite, dem mythischen Geburtsplatz der Liebesgöttin, ein.

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7. Tag Paphos

Sie besuchen in Geroskipos die einzigartige Kirche Agia Paraskevi (9. Jh.) mit fünf Hauptkuppeln und Malereien aus dem 8. bis 15. Jh. Zudem statten Sie dem stimmungsvollen volkskundlichen Museum einen Besuch ab. Es zeigt die traditionelle Wohnkultur und Volkskunst im 19. Jh., darunter auch typische Utensilien der Seidenverarbeitung im Raum Paphos.
Im Norden der Stadt Paphos besuchen Sie die eindrucksvollen Königsgräber, die im 3. und 2. Jh. v. Chr. von den Ptolemäern errichtet wurden. Besonders beeindruckend sind die Peristylgräber, die an Wohnhäuser erinnern.
Auf dem weiteren Programm steht nun der archäologische Park mit römischen Villen und deren berühmten Mosaiken (UNESCO-Weltkulturerbe).
Frau Dr. Droste führt hier regelmäßig Grabungen auf der Suche nach der hellenistischen und römischen Agora durch.
Nach einer Mittagspause am malerischen Hafen führt Sie ein kurzer Spaziergang zur größten und ältesten frühbyzantinischen Basilika der Insel. Im Vorhof der Kirche befindet sich die Paulussäule, wo, der Legende nach, der Apostel gegeißelt wurde.

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8. Tag Akámas

Am Morgen besuchen Sie den höher gelegenen Stadtteil Paphos Ktíma mit dem schönen, sehr traditionellen Basar. Hier haben Sie Gelegenheit zu einem Rundgang und für eigene Erkundungen.
Danach besichtigen Sie die Höhlenkirche des Hagios Neophytos, ein kulturelles Kleinod mit wundervollen Fresken von 1183, sowie die Klosterkirche mit Fresken und hervorragenden Ikonen aus dem 16. Jh.
Auf dem Weg zur Akámas-Halbinsel, dem westlichsten Punkt der Insel, haben Sie in einem Orangenhain die Gelegenheit, selbst einige Orangen zu pflücken.
Mit seiner artenreichen Pflanzen- und Tierwelt stellt Akámas eines der wenigen unverbauten Naturreservate der Insel dar. Nach einem Abstecher zu den „Bädern der Aphrodite“ haben Sie Gelegenheit zu einem Spaziergang durch die wunderbare Blumenwelt. Vielleicht entdecken Sie dabei blühende Orchideen, duftende Kräutern und Anemonen. Genießen Sie wunderbare Ausblicke auf das türkisfarbene Mittelmeer!
Freuen Sie sich am Abend auf ein Abschlussessen in einer traditionellen Taverne in Form eines Mézé-Essens. Mézé setzt sich zusammen aus einer Vielzahl von Speisen auf kleinen Tellern. Ihre Komposition ist in jeder Region, in jedem Restaurant anders und liefert einen Querschnitt durch die jeweilige Küche, eine kulinarische Visitenkarte; man trinkt dazu trockenen Rotwein, Wasser und den zypriotischen Trester-Schnaps.

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9. Tag Kiti – Larnaka – Köln

Nach dem Check-out fahren Sie Richtung Larnaka. Zum Abschluss Ihrer Reise erleben Sie noch einmal einen Höhepunkt aus kunsthistorischer Sicht: Sie besuchen kurz vor Larnaka in Kiti die Kirche Angeloktisti mit den berühmten Goldmosaiken aus dem 6. Jh.
Dann heißt es Abschied nehmen von der „Insel der Götter“. Transfer zum Flughafen und Rückflug über Wien nach Köln.

Oder Verlängerung bis 02.04.2018 (Ostermontag).

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Bildnachweis:

Mosaikzyklus Haus des Dionysos, Paphos © Fremdenverkehrsamt Zypern
Salamis-Barnabaskloster_CCBY-muffinn-at-flickr
Kyrenia-Hafen-CCBY-FioreSilvestroBarbato-at-flickr
Troodos-Gebirge-CCBY-LeonidMamchenkov-at-flickr
Galata_PanagiaPodithou-CCBY-SA-Ansgar-Bovet-at-wikipedia
Paphos Archäol. Park (C) St. Gerardi
Zypern Orchidee CCBY2.0-Henry Hemming-at-flickr
Akamas CCBYND2.0-Adriaan Geluk-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachreiseleitung: Dr. Meike Droste, Kunsthistorikerin und Archäologin
  • Salamis mit Barnabas-Kloster und Ausgrabungen
  • Famagusta
  • Kyrenia mit Schiffswrackmuseum
  • Abtei Bellapais
  • Nikosia mit Sophienkathedrale (im Nordteil) und Johanneskathedrale sowie National- und Ikonenmuseum
  • Omodos mit Weinprobe
  • Troodosgebirge mit bunten Scheunendachkirchen
  • Johanniterburg von Kolossi
  • Kourion: Amphiteater
  • Geroskipos: Mehrkuppelkirche Agia Paraskevi und Volkskundemuseum
  • Paphos mit archäologischem Park, Königsgräbern und Basilika
  • Höhlenkirche des Hagios Neophytos
  • Mézé-Abendessen in einer Taverne

Mosaikzyklus Haus des Dionysos, Paphos © Fremdenverkehrsamt Zypern
Salamis-Barnabaskloster_CCBY-muffinn-at-flickr
Kyrenia-Hafen-CCBY-FioreSilvestroBarbato-at-flickr
Troodos-Gebirge-CCBY-LeonidMamchenkov-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Köln – Larnaka
  2. Salamis – Barnabaskloster – Famagusta
  3. Kyrenia – Bellapais – Nikosia-Nord
  4. Nikosia – Paphos
  5. Omodos – Galata – Kakopetria
  6. Kolossi – Kourion
  7. Paphos
  8. Akámas
  9. Kiti – Larnaka – Köln


Galata_PanagiaPodithou-CCBY-SA-Ansgar-Bovet-at-wikipedia
Paphos Archäol. Park (C) St. Gerardi
Zypern Orchidee CCBY2.0-Henry Hemming-at-flickr
Akamas CCBYND2.0-Adriaan Geluk-at-flickr

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Fachleitung

Frau Dr. Meike Droste, Kunsthistorikerin und Archäologin

Termine

  • 21.03.2018 – 29.03.2018