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Geheimtipp Mazedonien Faszinierende Kunstschätze in grandioser Landschaft

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 04.10. - 12.10.2018
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„Dobredojdovte!“ – „Herzlich Willkommen!“ So werden Sie in der kleinen Balkanrepublik Mazedonien begrüßt. Gastfreundlich wie eh und je, ist die nördlich von Griechenland und südlich von Serbien gelegene „Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (FYRIM)“ immer noch ein eher unbekanntes Reiseziel. Dieser wunderschöne Landstrich mit seiner einzigartigen Kombination grandioser Kulturgüter und atemberaubender Natur muss im wahrsten Sinne des Wortes entdeckt werden.
Egal wohin die Reise geht, überall trifft man auf Spuren einer bewegten Vergangenheit und reichen Geschichte. Allein der Besuch der zum Teil in wilden Schluchten traumhaft gelegenen Klöster ist schon ein unvergleichliches Erlebnis. Ihre leuchtenden Fresken zählen zu den ältesten und schönsten der byzantinischen Kunst. Auch die Hinterlassenschaften der Antike und des frühen Christentums, die schönen Ausgrabungsstätten und farbenfrohen Mosaiken zeigen, wie bedeutend dieses sogenannte „Durchzugsland“ für uns, für Europa war und ist!
Jeder Ort besticht durch seinen eigenen Reiz und verzaubert den Besucher. Städte wie Skopje, Bitola und Ohrid mit ihren mittelalterlichen Festungen, den zahlreichen Relikten der osmanischen Zeit und stimmungsvollen Altstädten bieten viel Kunst und Kultur. Gerade Ohrid, das sogenannte „Jerusalem des Balkans“, seine faszinierenden Sehenswürdigkeiten und die einzigartige Lage am größten Binnensee Mazedoniens bleiben jedem Besucher sicherlich unvergesslich.

Zu erwähnen seien natürlich noch die gute, traditionelle Küche und die hervorragenden Weine der Region, die eine Reise nach Mazedonien zudem kulinarisch abrunden. Und überall trifft man auf liebenswerte und gastfreundliche Menschen. Man spürt, dass sich dieses kleine Land noch viel Ursprüngliches bewahren konnte und Sie gerne empfängt.
Entdecken Sie das Kleinod Mazedonien – Sie werden sicher begeistert sein!


1. Tag Frankfurt – Skopje

Starten Sie mit Ihrer Reiseleiterin Dr. Meike Droste bereits ab Frankfurt. Flug mit Adria Airways von Frankfurt über Ljubljana nach Skopje (andere Abflughäfen auf Anfrage, gegen Aufpreis Rail & Fly). Vom Flughafen Fahrt auf den nahe gelegenen Vodno-Berg mit herrlichen Ausblicken auf die Hauptstadt Skopje. Nach einem späten Mittagessen besuchen Sie den Klosterkomplex St. Panteleimon, dessen kleine Kirche durch die bewegenden Fresken aus dem 12. Jh. weltberühmt wurde.
Danach Transfer zum Hotel in Skopje für 3 Übernachtungen.

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2. Tag Skopje und Umgebung

Am Morgen widmen Sie sich Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens. Zuerst erreichen Sie die Festung Kale, von wo aus Sie den wunderbaren Rundblick über die Stadt genießen können. Danach bummeln Sie durch die Altstadt, den alten Bazar und sehen u. a. die Mustafa-Pascha-Moschee, die Erlöserkirche, die alte Steinbrücke von 1521 und die Mutter Teresa Gedenkstätte. Die Ordensschwester wurde 1910 im ehemals osmanischen Üsküb (heutiges Skopje) geboren. Natürlich werden Sie auch die umstrittenen Monumentalbauten des Bauprojektes „Skopje 2014“ erleben.
Mittagspause in einem traditionellen Restaurant.
Am Nachmittag folgt ein Ausflug ins Gebirge nördlich von Skopje zur einsam gelegenen Klosterkirche Sveti Nikita mit einzigartiger Freskenausstattung aus dem 14. Jh.

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3. Tag Byzantinische Kleinode

Nach dem Frühstück besuchen Sie das 2014 eröffnete Archäologische Museum in Skopje. Auf einer Fläche von 6.000 qm werden Exponate von der Frühgeschichte bis zum Mittelalter präsentiert.
Danach erreichen Sie die wildromantische Matka-Schlucht. Nach einer kleinen Wanderung entlang des Stausees besuchen Sie das verborgene kleine Andreaskloster mit herausragenden Fresken des 14. Jh.s von Jovan dem Metropoliten.
Im Dorf Susica besuchen Sie das Marko-Kloster aus dem 14. Jh., das unter seinen Fresken die sehr seltene Darstellung der „Klage der Rahel“ besitzt. Rückfahrt nach Skopje.

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4. Tag Klöster und Wein: Stobi – Bitola

Ihr erstes Ziel sind die Ausgrabungen der antiken Stadt Stobi, im Tal des Vardar. Sie war eine der wichtigsten Städte der Region und Hauptstadt der Provinz Mazedoniens Salutaris. Besichtigung der Ausgrabungsstätte mit ihren wunderbaren römischen und frühchristlichen Hinterlassenschaften (Taufbasilika, öffentliche Basiliken usw.).
Mittagspause in der Stobi Winery mit Weinprobe. Danach fahren Sie in die Stadt Prilep, bekannt für ihre „hängenden Klöster“. Eine kleine Wanderung führt Sie hinauf zum berühmten Nonnenkloster des Erzengels Michael. Besichtigung der Anlage mit ihren herausragenden Fresken.
Am frühen Abend erreichen Sie Bitola am Fluss Dragor. Gelegenheit zu einem Rundgang durch die heimliche Hauptstadt Mazedoniens, die mit ihren vielen Barock- und Renaissancefassaden und großen Moscheen in der osmanischen Zeit die wichtigste Stadt der Region sowie diplomatisches Zentrum war.
1 Übernachtung in Bitola.

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5. Tag Heraklea Lyncestis – Ohrid

Den Auftakt des Tages bildet das nahe gelegene Herakleia Lycestis, eine der am besten erhaltenen Stätten aus römischer und frühchristlicher Zeit. Phillip von Mazedonien soll hier Mitte des 4. Jh.s v. Chr. eine bedeutende Stadt gegründet haben. Sie besuchen das ehemals strategisch wichtige Herakleia mit seinen Mosaiken, die zu den schönsten ihrer Art gehören.
Weiterfahrt in Richtung Ohrid. In der Nähe des Prespasees versteckt sich abseits des Dorfes Kurbinovo die kleine unscheinbare Kirche des Hl. Georg aus dem 12. Jh. mit ihren weltbekannten Fresken (Auffahrt mit Kleinbussen).
Einkehr zum Mittagessen bei einer mazedonischen Familie.
Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel an der Seenplatte für 3 Übernachtungen.

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6. Tag Weltkulturerbe Ohrid

Kaum eine andere Stadt hat solche Schätze zu bieten wie Ohrid, das auch als „Jerusalem des Balkans“ bezeichnet wird. Sie beginnen den Rundgang mit einem Panoramablick von der Festung des Zaren Samuel über die Stadt und den herrlichen See. Einfach fantastisch!
Frühchristliche und mittelalterliche Kirchen, ansehnliche Wohnhäuser und Moscheen aus der osmanischen Zeit schmücken das einzigartige Stadtbild Ohrids. Reicher Freskenschmuck und wertvolle Ikonen sind in den Kirchen zu bewundern. Sie besuchen die Kirche der Gottesmutter Peribleptos und die Ikonengalerie sowie die tausendjährigen Fresken der Sophienkirche, deren Wiederentdeckung sich als kunsthistorische Sensation erwies. Zudem statten Sie der Clementskirche mit ihren frühchristlichen Mosaiken einen Besuch ab. Auf einer Felsnase über dem See thront malerisch das Kirchlein Sveti Jovan Kaneo.

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7. Tag Klosterinsel Naum

Am Morgen erreichen Sie über eine landschaftlich einmalige Strecke eines der bedeutendsten Klöster der Republik Mazedoniens, das Kloster des Hl. Naum aus dem 10. Jh. Besuch der Anlage mit einer der schönsten und besonders reich verzierten Ikonostasen der Region. Mittagessen auf der Klosterinsel.
Wer möchte, hat Gelegenheit zu einer kleinen Bootsfahrt zu den Quellen des Flusses Crni Drim (fakultativ).
Rückkehr zum Hotel und freie Zeit am See oder in Ohrid.

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8. Tag Durch die Schluchten des Balkans: Jovan Bigorski – Mavrovo Nationalpark – Tetovo – Skopje

Fahrt entlang des malerischen Debarsees. Zuerst erreichen Sie das Kloster des Hl. Georg des Siegreichen, Sveti Gjorgi, beim Dorf Rajicica – ein ganz besonderes Erlebnis. Die dortigen Ikonen zählen zu den bedeutendsten des 19. Jh.s. Fahrt durch die wildromantische Radika-Schlucht, die uns durch die Verfilmung der Karl May Romane bekannt ist. Weiter nördlich, im romantischen Radika-Tal kommen Sie zum Kloster Sveti Jovan Bigorski, dem bedeutendsten Mönchskloster Mazedoniens, welches auf eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken kann und deren Ikonostase zu den schönsten Schnitzarbeiten des 19. Jh.s gehört.
Bevor Sie nach Skopje zurückkehren, besuchen Sie noch die berühmte Bunte Moschee von Tetovo.
1 Übernachtung in Skopje.
Im Hotel genießen Sie heute zum Abschluss eine Weinprobe.

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9. Tag Skopje – Frankfurt

Heute heißt es, mit vielen neuen Eindrücken, Abschied nehmen von Mazedonien. Transfer zum Flughafen Skopje. Rückflug über Ljubljana nach Frankfurt.

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Bildnachweis:

Ohrid See CCBY2.0 hanspoldoja at flickr
Skopje Festung Kale CCBYSA2.0 andre zgora.pl at flickr
Matka Schlucht CCBY2.0 Pero Kvrzica at flickr
Stobi CCBYSA2.0 Following Hadrian at flickr
Ohrid CCBY2.0 xiquinhosilva at flickr
Bunte Moschee Tetovo CCBYSA2.0 qiv at flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachreiseleitung: Dr. Meike Droste, Kunsthistorikerin und Archäologin
  • Klosterkomplex St. Panteleimon
  • Skopje mit Mustafa-Pascha-Moschee, Erlöserkirche und Archäologischem Museum
  • Ausgrabungen von Stobi und Herakleia Lycestis
  • Prilep mit Nonnenkloster des Erzengels Michael
  • Zauberhaftes Ohrid
  • Klosterinsel Naum
  • 2 Weinproben
  • 1 Mittagessen bei einer Familie

Ohrid See CCBY2.0 hanspoldoja at flickr
Skopje Festung Kale CCBYSA2.0 andre zgora.pl at flickr
Matka Schlucht CCBY2.0 Pero Kvrzica at flickr

Reiseverlauf

  1. Frankfurt – Skopje
  2. Skopje und Umgebung
  3. Byzantinische Kleinode
  4. Klöster und Wein: Stobi – Bitola
  5. Heraklea Lyncestis – Ohrid
  6. Weltkulturerbe Ohrid
  7. Klosterinsel Naum
  8. Durch die Schluchten des Balkans: Jovan Bigorski – Mavrovo Nationalpark – Tetovo – Skopje
  9. Skopje – Frankfurt


Stobi CCBYSA2.0 Following Hadrian at flickr
Ohrid CCBY2.0 xiquinhosilva at flickr
Bunte Moschee Tetovo CCBYSA2.0 qiv at flickr

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Fachleitung

Dr. Meike Droste, Archäologin und Kunsthistorikerin

Termine

  • 04.10.2018 – 12.10.2018