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Potsdam und Berlin - ein künstlerischer Streifzug

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 05.11. - 07.11.2018
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Sie beginnen Ihren Streifzug in der Landeshauptstadt Potsdam und besuchen das 2017 eröffnete Museum Barberini und die Liebermann-Villa am Wannsee.
Die Kunstmetropole Berlin steht an der Schwelle von konservativem Historismus hin zur kühnen Modernität des Impressionismus. Eine Stadt, die durch die zeitliche und geografische Verdichtung des Kunstgeschehens internationale Künstler und das globale Kunstpublikum anlockt. Sie wandeln auf den Spuren der französischen Romantik bis zum Surrealismus in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, besichtigen das Georg Kolbe Museum und haben die Gelegenheit, geschichtsträchtiges neu zu entdecken. Sie besuchen die Erinnerungsorte der friedlichen Revolution, wie unter anderem den Checkpoint Charlie oder die East Side Gallery und erleben ihre Wandlung zur heutigen Bedeutung, auch für die künstlerische Seele der Stadt.


1. Tag Köln – Berlin – Potsdam

Flug mit Eurowings ab Köln nach Berlin (weitere Abflughäfen auf Anfrage). Begrüßung durch Ihren Reiseleiter und Fahrt im Reisebus nach Potsdam.
Dabei passieren Sie die legendäre Glienicker Brücke, die „Agentenbrücke“, auf der in der Zeit des Kalten Krieges vierzig „wichtige“ Personen zwischen den USA und der Sowjetunion ausgetauscht wurden. Durch die Mitte der Fachwerkbrücke von 1907, verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin. Das verdeutlichen auch die zwei unterschiedlichen Grüntöne mit denen die Brücke gestrichen ist.
Im Zentrum von Potsdam, am Alten Markt, befindet sich das privat gestiftete Museum Barberini. Es nutzt die Räumlichkeiten des 2013–2016 rekonstruierten klassizistisch-barocken Palastes Barberini. Seit Januar 2017 ist das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Es beherbergt die Sammlung der Hasso-Plattner-Förderstiftung und bietet zusätzlich Raum für Wechselausstellungen. Schwerpunkte der Ausstellung bilden Kunstwerke der DDR und deutsche Kunst nach 1989 sowie die Entwicklung der Alten Meister (14.–18. Jh.) bis hin ins 21. Jh. Nach einer individuellen Mittagspause im Holländischen Viertel – ein besonders liebenswertes Stück Potsdams, mit kleinen Läden und Cafés – steht eine Stadtrundfahrt auf Ihrem Programm. Sie kommen entlang des Schlossparks und erreichen anschließend den etwa 10 km entfernten Wannsee.
In unmittelbarer Nähe des Ufers steht die Liebermann-Villa, das ehemalige Sommerhaus des Malers Max Liebermann. Der Künstler (1847–1935) war Mitbegründer und Vorsitzender der Berliner Secession und Präsident der Preußischen Akademie der Künste (1920–1933). Er wurde von den Nationalsozialisten in seinem Amt abgelöst und aus der Akademie ausgestoßen.
2006 wurde das Haus als Museum und „Ort der Erinnerung“ eröffnet. Es dokumentiert sowohl die Geschichte der Familie Liebermann als auch die des Hauses. Die Dauerausstellung zeigt rund 40 Gemälde des bedeutenden Malers, dessen rund 250 Bilder des Impressionismus hauptsächlich hier entstanden und vom Garten und der Villa inspiriert sind.
Anschließend Transfer zum Hotel in Berlin. 2 Übernachtungen und gemeinsames Abendessen im Hotel.

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2. Tag Berlin

Sie besichtigen Berlin bei einer Stadtrundfahrt, gespickt mit Impressionen der Kunst. Zahlreiche Jungkünstler, aber auch die Kunstwissenschaft mit bekannten Kunsthistorikern wie Peter Geimer oder Charlotte Klonk sind hier vertreten. Berlin entwickelte sich seit den Neunzigerjahren sozusagen vom (Kunst-)Hinterhof zur Kunstmetropole. Die Stadt bietet Platz für experimentelle Ausstellungen und Projekte und kann schon lange im selben Atemzug mit anderen bedeutenden Kunstmetropolen wie London, Los Angeles,
New York, Brüssel oder Paris genannt werden.
Individuelle Mittagspause in den Hackeschen Höfen. Durch die enge Bebauung des Scheunenviertels sind nicht nur schmale Straßen, sondern auch verschachtelte Hinterhöfe entstanden. Die bekannteste Anlage dieser Art sind die Hackeschen Höfe; insgesamt acht Hinterhöfe verbergen sich in dem Häuserlabyrinth. Die wunderschöne Jugendstilfassade im ersten Hof sowie alteingesessene Bars und Restaurants paaren sich mit der bunten Kulturszene des Varieté Chamäleons, dem Hackeschen Hoftheater und zahlreichen Boutiquen junger Berliner Modemacher.
Am Nachmittag besuchen Sie die Sammlung Scharf-Gerstenberg im Viertel Charlottenburg, gegenüber dem Schlossgarten. Seit 2008 zeigt das Museum Kunst von der französischen Romantik bis zum Surrealismus, alles Werke aus dem Besitz der „Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg“, die zunächst leihweise, für 10 Jahre, in den ehemaligen Räumen des Ägyptischen Museums präsentiert werden. Zu sehen sind unter anderem Grafiken von Giovanni Battista Piranesi, Francisco de Goya, Charles Meryon, Victor Hugo, Édouard Manet und Max Klinger, Gemälde von Salvador Dalí, Jean Dubuffet, Odilon Redon, Henri Rousseau und Yves Tanguy sowie Skulpturen von Max Ernst, Jacques Lipchitz, Henri Laurens und Antoni Tàpies.
Im Anschluss steht Ihnen freie Zeit zur Verfügung.
Fakultativ haben Sie Gelegenheit das Schloss Charlottenburg zu besuchen, die größte und bedeutendste Schlossanlage der ehemaligen brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser in Berlin.

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3. Tag Geschichte wird zum Kunstort – Köln

Sie besuchen die Erinnerungsorte der friedlichen Revolution und des „Mauerfalls“, der sich im November 2018 zum 29. Mal jährt. Die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße ist ein 70 m langes Original-Teilstück der Grenzanlagen, die 1998 von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin hier errichtet und später erweitert wurde. Die heutige Gedenkstätte umfasst 1,4 km Länge und erinnert an die Teilung Berlins durch die Mauer und die in diesem Zusammenhang geforderten Todesopfer.
Anschließend erreichen Sie Checkpoint Charlie. Als Grenzübergang zwischen Ost und West erlangte der Checkpoint zu Zeiten der DDR weltweite Berühmtheit. Auch heute noch ist der Name ein Begriff, erfreulicherweise auch aus einem anderen Grund: Rund um den ehemaligen Checkpoint ist seit 2010 der „Berlin Gallery District“ entstanden, der sich getrost als die künstlerische Seele der Großstadt bezeichnen kann. Mehr als 50 Galerien sind hier mittlerweile ansässig. Die größte Freilichtgalerie der Welt befindet sich einige Kilometer weiter östlich: Die East Side Gallery zeigt auf 1.316 m Länge 101 großformatige Bilder, die direkt an die Mauer gemalt sind. Ihre Motive stehen für persönliche Schicksale, Wünsche und Träume, die Freude über den Mauerfall und die Überwindung des Eisernen Vorhangs in Europa. Schlendern Sie entlang der einmaligen Bildergalerie!
Sie sehen das Haus des Lehrers, das als Begegnungsstätte für Pädagogen errichtet wurde. Besonders ist der umlaufende Fries aus ca. 800.000 Mosaiksteinen im Bereich der dritten und vierten Etage. Die im Volksmund sogenannte „Bauchbinde“ entwarf Walter Womacka in Anlehnung an mexikanische Wandbilder. Unter dem Titel „Unser Leben“ zeigt das Kunstwerk Darstellungen aus dem gesellschaftlichen Leben in der DDR. Es zählt flächenmäßig zu den größten Kunstwerken Europas.
Nach einer individuellen Mittagspause rund um Alexanderplatz, heute wie damals ein beliebter Treffpunkt der Touristen und Berliner selbst, besichtigen Sie das Georg Kolbe Museum. Es wurde 1950 eröffnet und hat seinen Sitz im ehemaligen Atelierhaus des Bildhauers Georg Kolbe. Die Ausstellung umfasst schwerpunktartig Werke der Klassischen Moderne sowie der zeitgenössischen Kunst. Neben dem Nachlass von Kolbe beherbergt das Museum Skulpturen und andere Kunstwerke, vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jh. sowie Bildhauerzeichnungen, ein Archiv und die Bibliothek.
Anschließend besuchen Sie den Waldfriedhof Heerstraße in der Nähe des Olympiastadions. Der Park- und Waldfriedhof ist 149.650 qm groß, gilt als „Prominentenfriedhof“ und als eine der schönsten Ruhestätten der Stadt. Sie beherbergt auch 51 Ehrengrabstätten des Landes Berlin.
Nach dem Spaziergang durch die Alleen aus Kiefernbäumen oder entlang des Sausuhlensees in der Mitte der Anlage, fahren Sie zurück zum Flughafen.
Rückflug nach Köln und Ankunft am Abend.

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Bildnachweis:

Alexander Platz - Haus des Lehrers CCBYSA Marc Wathieu-at-flickr
Liebermann-Villa_am_Wannsee_CCBYSA_A.Savin-at-commons.wikimedia
Hackesche_Höfe_Berlin_CCBYSA_Dguendel-at-commons.wikimedia
Berlin_East Side Gallery CCBY Jürgen Mangelsdorf-at-flickr
Georg_Kolbe_Museum_CCBYSA_GKM_Berlin-commons.wikimedia

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Museum Barberini
  • Liebermann-Villa
  • Stadtrundfahrt Berlin - gespickt mit Impressionen der Kunst
  • Sammlung Scharf-Gerstenberg
  • Gedenkstätte Berliner Mauer
  • East Side Gallery
  • Georg Kolbe Museum

Alexander Platz - Haus des Lehrers CCBYSA Marc Wathieu-at-flickr
Liebermann-Villa_am_Wannsee_CCBYSA_A.Savin-at-commons.wikimedia

Reiseverlauf

  1. Köln – Berlin – Potsdam
  2. Berlin
  3. Geschichte wird zum Kunstort – Köln


Hackesche_Höfe_Berlin_CCBYSA_Dguendel-at-commons.wikimedia
Berlin_East Side Gallery CCBY Jürgen Mangelsdorf-at-flickr
Georg_Kolbe_Museum_CCBYSA_GKM_Berlin-commons.wikimedia

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Peter Eichhorn, Berlin

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  • 05.11.2018 – 07.11.2018