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Emilia Romagna – Kunststädte und Natur

Bologna – Ravenna – Ferrara – Modena

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln

+++ ausgebucht - Warteliste möglich +++



Reisetermin: 23.10. - 28.10.2018
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Mit einer Fülle von Emotionen begeistern die Kunststädte der Emilia Romagna!
Ravenna ist, wie ihre berühmten Mosaike, mit einer Goldaura umgeben und beherbergt alleine acht Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. In der Kunst- und Universitätsstadt Bologna können Sie die Piazza Maggiore bewundern, einen der beeindruckendsten Plätze Italiens, umrahmt von prächtigen mittelalterlichen Palazzi. Berühmt sind auch die Türme Bolognas und die 40 km langen Laubengänge der Stadt.
Ferrara ist eine der schönsten Renaissancestädte Italiens und wurde maßgeblich geprägt vom Adelsgeschlecht der Este. Das Herz der schönen Altstadt bildet die mittelalterliche Piazza mit der Kathedrale. Auch Modena mit dem schönsten Dom der Emilia und dem berühmten Aceto Balsamico stehen auf dem Programm. Ihr familiengeführtes 4-Sterne-Standorthotel in der kleinen Stadt Lugo vermittelt Herzlichkeit und italienische Lebensfreude.
Der Name Emilia Romagna steht auch für vielfältige kulinarische Genüsse. Freuen Sie sich auf eine Weinverkostung der lokalen Gewächse und eine Pastapräsentation, bei der Sie in die Geheimnisse der Herstellung feiner Nudelspezialitäten eingeweiht werden.


1. Tag Köln – Bologna – Lugo

Flug mit Eurowings/Germanwings von Köln nach Bologna (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Fahrt zum Hotel im Zentrum von Lugo. Das ca. 32.000 Einwohner zählende Städtchen liegt günstig zwischen Bologna und Ravenna. Es verfügt über ein eigenes Opernhaus, das Theater Rossini, und einen schönen, arkadenartig angelegten Marktplatz.
Zimmerbezug für die nächsten 5 Übernachtungen im familiären 4-Sterne-Hotel Ala d’Oro. Gemeinsames Abendessen im Hotel. Danach folgt ein kleiner Rundgang durch den Ort.

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2. Tag Bologna

Fahrt nach Bologna, in die Hauptstadt der Emilia Romagna. Zahlreiche Türme aus dem Mittelalter beherrschen das Stadtbild, daneben viele Kirchen, lange Straßen mit Arkaden, von prächtigen Palästen des 14. bis 17. Jh.s gesäumt. All dies zeugt von der politischen und kulturellen Bedeutung, die Bologna als freie Stadt im Mittelalter hatte.
Die Universität von Bologna ist neben der Sorbonne in Paris die älteste in Europa.
Ausgangspunkt Ihrer Besichtigung ist die Piazza Malpighi mit dem Apsisbau der Franziskanerkirche. Ein Spaziergang führt Sie zur Piazza Maggiore, einem der beeindruckendsten Plätze Italiens. Er wird umrahmt von prächtigen mittelalterlichen Palazzi wie dem Palazzo Communale und dem Palazzo di Re Enzo (Außenbesichtigungen). Besuch der Basilika San Petronio mit der von Giovanni da Modena ausgemalten Bolognini-Kapelle.
Die Basilika San Domenico wirkt äußerlich asketisch, im Innern überrascht sie jedoch mit einer verschwenderisch barocken Ausstattung. Hochkarätig sind Gemälde und Fresken, u. a. von Guercini und Pisani sowie Skulpturen von Michelangelo.
Ein Ort besonderer Spiritualität ist der einzigartige Kirchenkomplex Basilika Santo Stefano, der aus vier Kirchen und zwei Innenhöfen besteht. Ursprünglich bestand das in mehreren Jahrhunderten gewachsene und von einer mystischen Aura durchzogene Kirchen- und Klosterlabyrinth sogar aus sieben Kirchen.
Ein besonderer Kunstgenuss ist ein Besuch der Pinacoteca Nazionale. Hier können Sie in Räumen, in denen sich im 17. Jh. Novizen auf ihr Leben im Jesuitenkloster vorbereiteten, die Entwicklung der italienischen Malerei von der Gotik bis zum Barock verfolgen.
Im Hotel verkosten Sie heute bei einer Weinprobe die typischen Weine der Region.

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3. Tag Ravenna

Ravenna ist sicher ein Höhepunkt Ihrer Reise. Der Zauber der Stadt liegt in ihren sowohl römischen als auch byzantinischen Ursprüngen. Herrliche Schätze wurden hier gesammelt und bewahrt. Sie stammen aus der Zeit, als Ravenna Hauptstadt des Weströmischen Reiches war und später als Sitz des byzantinischen Exarchats Bedeutung erlangte. Die zahlreichen Mosaiken, die die Wände von Ravennas Kirchen zieren, stellen durch ihre strahlenden Farben, die Vielfalt der Muster und die Einzigartigkeit der Formen ein frühchristliches Erbe von atemberaubender Schönheit dar. Die Stadt beherbergt alleine 8 Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes!
Zu Beginn steht die Basilika San Vitale auf dem Programm. Freuen Sie sich auf die großartigen Mosaiken in der Apsis, deren Farbgebung unvergleichlich ist.
Als nächstes erwartet Sie das Mausoleum der Galla Placidia mit den ältesten Mosaiken Ravennas aus dem 5. Jh.
Die heute Basilika Sant’Apollinare Nuovo genannte Kirche diente einst König Theoderich als Palastkirche. Das Gotteshaus wird von korinthischen Säulen getragen und ist kunstvoll mit Mosaiken ausgeschmückt.
Ein Spaziergang führt Sie nun zum nordöstlich des Zentrums gelegenen Mausoleum, das sich Kaiser Theoderich schon zu Lebzeiten errichten ließ.

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4. Tag Ferrara – Bologna

Freuen Sie sich heute auf Ferrara, eine der schönsten Renaissancestädte Italiens. Bei einem Stadtrundgang sehen Sie das historische Zentrum der Stadt, seit 1995 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. Sie besuchen das Castello Estense, den Stammsitz der Herrschaft der Este, eine der gebildetsten Dynastien der Renaissance in Europa. Sie bewundern die einzigartige Renaissance-Stadtanlage mit reizvollen Palazzi und spazieren durch die historischen mittelalterlichen Straßen, vorbei am Dom zu Ferrara, der im lombardischen Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik errichtet wurde.
Am Stadtrand von Bologna erleben Sie die wichtige Rolle Bolognas auch im Bereich der zeitgenössischen Kunst. In renovierten Räumen einer ehemaligen Bäckerei empfängt Sie das Museo d’Arte Moderna di
Bologna (MAMbo). Es ist auf moderne und zeitgenössische Kunst ausgerichtet, mit einem Fokus auf die italienische Kunstszene.
gemacht.
Im Anschluss erleben Sie noch einmal die Breite des Spektrums der Kunst- und Kulturstadt Bologna. Bei einem Besuch in der Alten Universität, dem Palazzo dell’Archiginnasio, sehen Sie den alten
Anatomiesaal aus dem 17./18. Jh. An der malerischen Piazza di Porta Ravegnana stehen die beiden schiefen Geschlechtertürme, die von den Familienkämpfen zwischen den Ghibellinen und den Guelfen im Mittelalter zeugen.
Im Hotel erleben Sie heute eine Pastavorführung. Alle Nudeln werden noch aufwändig per Hand gemacht.

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5. Tag Modena

Der schönste Dom der Emilia befindet sich in Modena (UNESCO-Weltkulturerbe). Er zählt zu den wichtigsten Meisterwerken der romanischen Architektur in Europa. Bei der näheren Betrachtung ist man angesichts der architektonischen und dekorativen Gestaltung der Domfassade tief ergriffen.
Die Piazza Grande mit dem Rathaus und dem Turm Ghirlandina bildet den Mittelpunkt der Stadt. Nicht weit entfernt liegt die Piazza Sant’Agostino mit der gleichnamigen Kirche und dem Palazzo dei Musei. Hier erwartet Sie in der Galleria Estense eine hochkarätige Skulpturen- und Gemäldesammlung, die von der kunstbeflissenen Adelsfamilie Este zusammengetragen wurde.
Bei einer Balsamico-Probe verkosten Sie im Anschluss die berühmte und weltweit geschätzte Spezialität der Stadt.

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6. Tag Pomposa - Venedig - Düsseldorf

Heute erleben Sie noch einmal die Breite des Spektrums der Kunst- und Kulturstadt Bologna.
Bei einem Besuch in der Alten Universität, dem Palazzo dell’Archiginnasio, sehen Sie den alten Anatomiesaal aus dem 17./18. Jh. An der malerischen Piazza di Porta Ravegnana stehen die beiden schiefen Geschlechtertürme, die von den Familienkämpfen zwischen den Ghibellinen und den Guelfen im Mittelalter zeugen.
Am Stadtrand von Bologna, schon in Richtung Flughafen gelegen, erleben Sie die wichtige Rolle Bolognas auch im Bereich der zeitgenössische Kunst. In renovierten Räumen einer ehemaligen Bäckerei empfängt Sie das Museo d’Arte Moderna di Bologna (MAMbo). Es ist auf moderne und zeitgenössische Kunst ausgerichtet, mit einem Fokus auf die italienische Kunstszene.
Nach spannenden Kunstbetrachtungen heißt es im Anschluss Abschied nehmen von der Emilia Romagna. Transfer zum Flughafen Bologna und Rückflug nach Köln.

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Bildnachweis:

Ravenna Galla Placidia CCby paula Moya @flickr
Bologna Piazza Maggiore CCBYSA2.0 Nando Scafroglia at flickr
Bologna Santo Stefano CCBY2.0 pablocabezos at flickr
Ravenna Sant’ Apollinare Nuovo CCBY2.0-Sharon Mollerus at flickr
Ferrara Castello Estense CCBY2.0 Pedro Nuno Caetoano at flickr
Pomposa CCBYSA2.0 DrBob317 at flickr
Aceto balsamico di Modena CCBYSA2.0-cristano carli at flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachreiseleitung: Dr. Wolfgang Till Busse, Kunsthistoriker, Köln
  • Bologna mit Basilika San Petronio, Pinacoteca Nazionale und Kunstmuseum MAMbo
  • Ravenna mit Basilika San Vitale, Mausoleum Galla Placidia und Basilika Sant‘Apollinare Nuovo
  • Ferrara mit Castello Estense
  • Abtei Pomposa
  • Modena mit Dom und Galleria Estense
  • Weinprobe
  • Pastavorführung
  • Balsamico-Probe

Ravenna Galla Placidia CCby paula Moya @flickr
Bologna Piazza Maggiore CCBYSA2.0 Nando Scafroglia at flickr
Bologna Santo Stefano CCBY2.0 pablocabezos at flickr

Reiseverlauf

  1. Köln – Bologna – Lugo
  2. Bologna
  3. Ravenna
  4. Ferrara – Bologna
  5. Modena
  6. Pomposa - Venedig - Düsseldorf


Ravenna Sant’ Apollinare Nuovo CCBY2.0-Sharon Mollerus at flickr
Ferrara Castello Estense CCBY2.0 Pedro Nuno Caetoano at flickr
Pomposa CCBYSA2.0 DrBob317 at flickr
Aceto balsamico di Modena CCBYSA2.0-cristano carli at flickr

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Dr. Wolfgang Till Busse, Köln, Kunsthistoriker

Nach seinem Studium in Siena, Köln und Oxford war der Kunsthistoriker Dr. Wolfgang Till Busse viele Jahre als Redakteur eines deutschen Kunstbuchverlages tätig. Er arbeitet redaktionell für große Galerien in Köln und verfasste einen Architekturguide über die Domstadt am Rhein. Darüber hinaus ist Dr. Busse als Museumspädagoge und Gästeführer u. a. im Museum Ludwig und Wallraf-Richartz Museum in Köln tätig und lehrt Kunstgeschichte in Köln und Vermont (USA). Spezialisiert auf italienische Renaissance und das Mittelalter, schlägt sein Herz für die zeitgenössische deutsche Kunst.

Termine

  • 23.10.2018 – 28.10.2018

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