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Korfu und die Ionischen Inseln

Griechenlands Ikonen

In Kooperation mit EIKON e.V.

+++ ausgebucht - Warteliste möglich +++



Reisetermin: 01.05. - 08.05.2018
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Kommen Sie mit, auf diese Reise nach Korfu und zu den Ionischen Inseln und lassen Sie sich verzaubern von der Kunst der Ikonenmalerei – noch heute wunderschön und einzigartig!
Sie erreichen zunächst Korfu und besuchen unter anderem das Kloster der Theotokos und den Sommerpalast Achilleion. Bestaunen Sie handgemalte Szenen aus der Schöpfungsgeschichte sowie den Skulpturengarten von Kaiserin Sissi. Tauchen Sie ein in die Welt der byzantinischen und nach-byzantinischen Ikonen und des Schutzheiligen von Korfu.
Mit der Fähre setzen Sie in den folgenden Reisetagen zu den Inseln Ithaka, Kefalonia und nach Lefkada über. Sie besuchen unter anderem das Kloster von Katharon nahe Vathy, lassen sich verzaubern vom kristallblauen Wasser des Sees in der Melissani-Höhle und bestaunen die reichen Sammlungen von byzantinischen Ikonen zum Beispiel im Nonnenkloster von Agios Andreas und in den zahlreichen, wunderschönen Kirchen, sowie dem Phaneromenis-Kloster auf Lefkada.
Zum Abschluss der Reise erreichen Sie wieder Korfu und haben Gelegenheit eine Badeverlängerung am Strand von Korfu anzuschließen.


1. Tag Düsseldorf – Korfu

Flug von Düsseldorf nach Korfu. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel in Korfu Stadt. Nach einem ersten orientierenden Rundgang Zimmerbezug für 2 Übernachtungen und gemeinsames Abendessen in einer Taverne.

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2. Tag Paleokastritsa – Sommerpalast Achilleion – Pontikonisi

Heute erkunden Sie Teile der Insel Korfu und fahren zunächst nach Paleokastritsa, ein wunderschöner Ort, an zwei Buchten zwischen eindrucksvollen Steilküsten im Westen der Insel.
In dieser idyllischen Lage befindet sich das Kloster der Theotokos aus dem 18. Jh. Hinter den weißgetünchten Mauern offenbart es eine gepflegte Gartenanlage mit blütenberankten Laubengängen sowie eine alte Ölmühle. In einem kleinen Museum werden Ikonen aus dem 17. bis 19. Jh. und eine korfiotische Bibel aus dem 13. Jh. ausgestellt. An der Flachdecke im Innern der Klosterkirche bietet sich der Anblick auf Szenen aus der Schöpfungsgeschichte.
Fahrt zurück an die Ostküste, etwas südlich von Korfu Stadt, nach Gastouri. Von 1890-1892 ließ die österreichische Kaiserin Elisabeth hier den Sommerpalast Achilleion erbauen. Der Name geht auf Achilleus, den tapfersten Helden Trojas, zurück, den Kaiserin Sissi wegen seiner Kraft bewunderte. Die märchenhafte, gewaltige Residenz verzaubert ihre Besucher mit herrlichen Innenräumen und prächtigem Garten. Hier stehen zahlreichen Skulpturen, die dem sagenumwobenen und unbesiegbaren Helden gewidmet sind.
Im Anschluss besuchen Sie das Wahrzeichen Korfus, die Mäuseinsel Pontikonissi mit ihrer byzantinischen Kapelle.
Rückfahrt und gemeinsames Abendessen in einer Taverne.

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3. Tag Korfu-Stadt – Überfahrt nach Igoumenitsa – Nikololi – Überfahrt nach Ithaka

Den Vormittag verbringen Sie in Korfu Stadt. Sie besuchen die alte venezianische Festung. Sie wurde im 16. Jh. durch die Venezianer errichtet, die in dieser Zeit die Herrschaft über Korfu hatten. Davon zu sehen sind heute nur noch die Außenmauern. Die Gebäude im Inneren stammen aus der Hand der Engländer.
Von der Festung bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Korfu und das Ionische Meer. Im Torbau ist das historische Archiv untergebracht, das die Geschichte von mehr als sechs Jahrhunderten mit einer Vielzahl von Dokumenten erzählt. Die Ausstellung umfasst die byzantinische Sammlung Korfus und zeigt unter anderem Mosaike der Basilica Paleopolis sowie Skulpturen, Ikonen und Fresken der byzantinischen Zeit. Auf dem Rückweg in die Altstadt kommt man über die Esplanade, einen langgestreckten großen Platz, bestehend aus Wiesen, Parks und Flaniermeile – ein beliebter Treffpunkt der Inselbewohner. Auf der anderen Seite befindet sich das Liston-Gebäude, eine schöne Arkadengalerie (Außenbesichtigung).
Nahe der Promenade befindet sich das byzantinische Museum in der Kirche von Antivouniotissa. Während des Besuchs lernen Sie mehr über die byzantinischen und nach-byzantinischen Ikonen. Es zeigt außerdem Relikte aus fünf Jahrhunderten.
Anschließend besuchen Sie die Kirche der Heiligen Jason und Sosipatres. Sie gilt als eine der wichtigsten Kirchen der byzantinischen Periode und ist den beiden Heiligen gewidmet, die Schüler des Apostel Paulus gewesen sein sollen. Das Gotteshaus beherbergt auch ihre letzte Ruhestätte.
Weiter kommen Sie zur St. Spiridon Kathedrale, die trotz ihres beachtlichen Kirchturms – der höchste der Stadt – von außen eher schlicht und einfach gehalten ist. Im Innenraum finden sich viele Gemälde und Ikonenmalerein, die ursprünglich von P. Doxaras gemalt und nach ihrer Zerstörung von N. Aspiotis treu nachgemalt wurden. Sie thematisieren das Leben des Heiligen Spiridon, dem Schutzpatron Korfus. St. Spiridon wurde der Legende nach auf Zypern, als Kind armer Leute, geboren und verbrachte dort sein Leben bis er starb. Nach dem Tod seiner Frau, widmete er sich ganz der Kirche und bewirkte – so sagt man – zahlreiche Wunder, wie die Abwendung der Pest, den Schutz vor der Hungersnot und die Verhinderung der Eroberung durch die Osmanen. 1453 brachte der korfiotische Priester Giorgios Kalochairetis den Leichnam nach Korfu und vererbte die Reliquie seinen drei Kindern.
Sie fahren weiter zum Hafen von Korfu, von wo Sie mit der Fähre auf das griechische Festland nach Igoumenitsa übersetzen. Anschließend bringt Sie der Bus zu den Ruinen von Nikopolis. Die einstige Stadt, deren Name übersetzt „Siegesstadt“ bedeutet, ließ Octavian (der spätere Kaiser Augustus) errichten, nachdem er die Flotte von Marcus Antonius und Kleopatra VII. in der Seeschlacht bei Actium besiegt hatte.
Fährüberfahrt nach Ithaka. Hotelbezug für 2 Übernachtungen. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

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4. Tag Vathy – Kloster Katharon – Bucht von Kioni – Pilikata

Sie besichtigen den Hauptort der Insel. Vathy verzaubert mit einem großen natürlichen Hafen, an dem sich zahlreiche kleine Cafés und Tavernen befinden, die eine entspannte Atmosphäre versprühen. Die Stadt ist außerdem Anziehungspunkt für zahlreiche Künstler, die hier ihre Galerien eröffnet haben.
Sie besuchen das Archäologische Museum. Die Ausstellung zeigt Exponate ab der Geometrischen Epoche bis zu den Zeiten der Römer. Mehr als 1.000 unversehrte Vasen, kleine Dinge, die dem Tempel von Apollon im Gebiet von Piso Aetos geweiht waren, und eine Kupferbüste von Odysseus kann man in den Schaukästen des kleinen Museums bewundern.
Danach besuchen Sie die Kathedrale von Vathy, die in ihren Innenräumen eine reich und volkstümlich geschnitzte Ikonostase beherbergt.
Weiterfahrt zum Kloster von Katharon, die auch „Muttergottes von Kathara“ genannt wird. Das Kloster aus dem 17. Jh. verdankt seinen Namen dem Fund der Ikone der Muttergottes, die unverletzt unter brennenden „Kathara“, Unkräutern und Sträuchern an der Stelle des Klosters gefunden wurde. Die Ikone befindet sich noch heute an dieser Stelle.
Nach der Besichtigung fahren Sie zur Bucht von Kioni.
Anschließend erreichen Sie Pilikata, wo Archäologen die Stadt des Odysseus vermuten.

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5. Tag Überfahrt nach Kefalonia – Melissani-Höhle – Kloster des Hl. Gerasimos

Sie verlassen Ihr Hotel und setzen mit der Fähre nach Kefalonia über. Sie besuchen zunächst die Melissani-Höhle, nördlich von Sami. Die schluchtähnliche Höhle verzaubert mit ihrem bis zu 38 m tiefen, kristallblauen See. Durch die teilweise eingebrochene Decke kann das Sonnenlicht in die Höhle fallen und bricht sich im klaren Seewasser. Fahrt mit dem Ruderboot durch die Tropfsteinhöhle.
In der Nähe des kleinen Ortes Fragata liegt das Nonnenkloster des Heiligen Gerasimos, der auch der Schutzpatron der Insel ist. Beeindruckend ist hier nicht nur der Monumentalbau selbst, sondern auch sein Klosterhof. Hier steht eine über 450 Jahre alte Platane, die der Hl. Gerasimos selbst gepflanzt haben soll. Die schlicht wirkende, alte Klosterkirche beherbergt den Sarkophag des Inselpatrons.
Fakultativ besteht die Möglichkeit in Robola an einer Weinprobe teilzunehmen.
2 Übernachtungen auf Kefalonia. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

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6. Tag Kefalonia

Der heutige Tag bringt Sie zum byzantinischen Nonnenkloster von Agios Andreas. Sie besuchen das Museum, welches eine Sammlung von byzantinischen Ikonen und kirchlichen Gegenständen enthält. Sie sehen einige wunderschöne Fresken aus dem 16. Jh. und die Reliquien des Agios Andreas, die in einem goldenen Sarg aufbewahrt werden.
Im Anschluss erreichen Sie das Dorf Peratata und besichtigen die Burg von Agios Georgios. Die Festung liegt in 320 m Höhe und stammt aus der Zeit der Byzantiner, die hier im 12. Jh. ihren Einfluss hatten. Im 15 Jh. bauten die Venezianer die Befestigungsanlage weiter aus. Seit dem 17 Jh. bis heute, ist sie größtenteils zerfallen und man kann die einstige Blüte nur noch erahnen. Beeindrucken ist die etwa 620 m lange Befestigungsmauer mit ihren 3 Bastionen. Sie bietet einen fabelhaften Ausblick auf Argostoli und die einstige Inselhauptstadt San Giorgio.
Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Argostoli und werden Zeuge eines interessanten Naturschauspiels. Bei Katavothres, ca. 3 km außerhalb von Argostoli, fließt Meerwasser in ein Loch in der Erde, unterhalb des Meeresspiegels. Lange war es ein großes Geheimnis, wohin das einfließende Wasser verschwand. Anfang des 20. Jh. färbten australische Forscher das einfließende Wasser violett, um es 14 Tage später, nach unterirdischer Querung der Insel, in der Nähe der Grotte von Melissani wieder an der Erdoberfläche zu finden. Hier floss es zurück ins Meer. Bis heute wird an dem geologischen Phänomen geforscht. Anfang des 19 Jh. machten sich die Engländer den Strom zunutze und erbauten zwei Meermühlen, von denen eine heute noch zu sehen ist.

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7. Tag Überfahrt nach Lefkada

Mit der Fähre erreichen Sie Lefkada. Die viertgrößte Insel im Ionischen Meer liegt in direkter Nachbarschaft zu Kefalonia und Ithaka und ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden.
In Lefkada-Stadt sehen Sie die venezianische Festung Santa Maura aus dem 13. Jh. (Außenbesichtigung), die Lefkada als Grenzposten diente. Anschließend besuchen Sie drei der zahlreichen, wunderschönen Kirchen der Insel: die Agios-Nikolaos-Kirche aus dem 18. Jh., die Agios-Dimitrios-Kirche aus dem 17. Jh. und die Pantokrator-Kirche aus dem 18. Jh. Viele der Kirchen in der Region befinden sich im Privatbesitz und sind deshalb nicht für Besucher geöffnet. In den Innenräumen trifft man auf vergoldete Ikonostasen, Heiligenbilder und einige Altargegenstände aus venezianisch-ionischer Epoche. Die prächtigste der meist unscheinbaren Kirchen ist die Pantokrator-Kirche. Sie ist gleichsam Ruhestätte des bekannten griechischen Dichters Aristoteles Valaoritis (1824–1879), der zusammen mit Salomos Kalvos zu den bedeutendsten Vertretern der Ionischen Dichtung gehörte.
Das wunderschöne Kloster Phaneromenis mit seinem kleinen Ikonen-Museum stammt ursprünglich
aus dem 17. Jh, wurde aber im Laufe der Jahre durch zwei Brände zerstört. Im späten 19. Jh entstand die heute zu sehende Klosteranlage, die erst vor wenigen Jahren renoviert wurde. Sie ist das einzige noch bewohnte Kloster Lefkadas. Von der schönen Gartenanlage genießt man eine herrliche Aussicht auf Lefkada-Stadt und die umliegenden Strände bis zu den nahen Bergen des Festlandes. Bei besonders guter Sicht erkennt man sogar die Insel Paxos und die Südspitze Korfus am Horizont.
Zum Abschluss des Tages kommen Sie zur Westküste der Insel, wo großartige Strände auf Sie warten.
1 Übernachtung und Abendessen im Hotel.

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8. Tag Igoumenitsa – Überfahrt nach Korfu – Düsseldorf

Heute fahren Sie nach Igoumenitsa und nehmen die Fähre zurück nach Korfu. Anschließend Transfer zum Flughafen Korfu und Rückflug nach Düsseldorf.
Oder: Badeverlängerung (5 Tage / 4 Übernachtungen).

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Bildnachweis:

Ikonenmalerei in der Kirche von Antivouniotissa CCBY Eric Huang-at-flickr
Paleokastritsa Kloster CCBYSA Michael Button-at-flickr
Ausschnitt aus „Das Leben des Hl. Spiridon“ Gemälde von Poulakis Theodoros (1620-1692)
Vathy CCBYSA Claire Rowland-at-flickr
Melissani der See zur Mittagszeit gemeinfrei
Argostoli Meeresmühle CCBYSA SarahTz-at-flickr
Faneromenis CCBYSA Anton Lefterov atcommons.wikimedia

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Malerische Landschaften entlang Korfus Steilküsten
  • Kloster der Theotokos
  • Sommerpalast Achilleon
  • Korfu Stadt: alte venezianische Festung
  • Bootsfahrt durch die Tropfsteinhöhle Melissani
  • Insel Kefalonia: byzantisches Nonnenkloster Agios Andreas
  • Insel Lefkada mit Lefkada-Stadt seinen Kirchen und dem Klsoter Phaneromenis

Ikonenmalerei in der Kirche von Antivouniotissa CCBY Eric Huang-at-flickr
Paleokastritsa Kloster CCBYSA Michael Button-at-flickr
Ausschnitt aus „Das Leben des Hl. Spiridon“ Gemälde von Poulakis Theodoros (1620-1692)

Reiseverlauf

  1. Düsseldorf – Korfu
  2. Paleokastritsa – Sommerpalast Achilleion – Pontikonisi
  3. Korfu-Stadt – Überfahrt nach Igoumenitsa – Nikololi – Überfahrt nach Ithaka
  4. Vathy – Kloster Katharon – Bucht von Kioni – Pilikata
  5. Überfahrt nach Kefalonia – Melissani-Höhle – Kloster des Hl. Gerasimos
  6. Kefalonia
  7. Überfahrt nach Lefkada
  8. Igoumenitsa – Überfahrt nach Korfu – Düsseldorf


Vathy CCBYSA Claire Rowland-at-flickr
Melissani der See zur Mittagszeit gemeinfrei
Argostoli Meeresmühle CCBYSA SarahTz-at-flickr
Faneromenis CCBYSA Anton Lefterov atcommons.wikimedia

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Termine

  • 01.05.2018 – 08.05.2018