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Aserbaidschan

Reisebegleitung: Ehepaar Katharina und Roland Wortmann



Reisetermin: 18.05. - 26.05.2018
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Diese Reise führt Sie in ein faszinierend vielfältiges Land mit verschiedensten Religionen, Traditionen und Landschaften. Innerhalb kurzer Distanzen erleben Sie dürre Halbwüsten, subtropische Zitrusplantagen, Gebirge und Meeresküsten. Einzigartige UNESCO-Weltkulturerbestätten wechseln sich ab mit blubbernden Schlammvulkanen, dem ewigem Feuer der Ölvorkommnisse und der modernen, aufstrebenden Hauptstadt Baku.
Sie besuchen unter anderem das Heydar Aliyev Cultural Center und schlendern entlang Bakus Seasides Boulevards. Sie sehen die aus zahlreichen Zeitaltern stammenden Felszeichnungen in Gobustan und das „ewige Licht“ Dag Yanars.
Im Landesinneren wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte des frühen Christentums und besuchen auch den farbenfrohen Khan-Palast in Sheki.


1. Tag Frankfurt – Baku

Direktflug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Baku (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Sie erreichen die Hauptstadt Aserbaidschans am Abend und werden am Flughafen von Ihrer Reiseleitung in Empfang genommen.
Transfer zum Hotel und Zimmerbezug für 4 Übernachtungen.

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2. Tag Baku

Heute erkunden Sie Baku. Während eines Stadtrundgangs kommen Sie zunächst zum Dagüstü-Park, der auch die Märtyrerallee beherbergt. Die mit Marmorplatten gesäumte Allee erinnert an die gefallenen Gegner des Sowjetregimes. Vom Park bietet sich eine herrliche Aussicht über die Bucht von Baku.
Anschließend widmen Sie sich der Altstadt, die von einer Stadtmauer umschlossen ist und seit dem Jahrtausendwechsel zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Mehrere Eingänge, einer davon direkt an der futuristisch gestalteten U-Bahn-Station „Icheri Sheher“, führt Sie in ein Labyrinth aus schmalen Gassen und tiefen Balkonen – das authentische Bau!
Nach einem traditionellen Azeri Mittagessen besuchen Sie den Schirwanschah-Palast am höchsten Punkt der Altstadt. Das Ensemble ist schon von weitem anhand seiner Kuppeln auszumachen. Sie schlendern über das terrassenförmige Gelände und gelangen zur Divanxana, einer Rotunde mit Spitzbogenarkaden, die neben dem eigentlichen Palast erbaut wurde.
Anschließend besichtigen Sie den Jungfrauenturm, das Wahrzeichen der Altstadt. Um das eigenwillig geformte Bauwerk ranken sich zahlreiche Legenden. Tatsächlich sind sowohl der Zweck als auch das Baujahr des Turms bis heute umstritten. Im Inneren sehen Sie historische Aufnahmen sowie typisches Handwerk aus Aserbaidschan.
Gemeinsames Abendessen im Restaurant.

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3. Tag Historisches Gobustan und seine Schlammvulkane

Sie verlassen die Stadt und fahren Richtung Süden. Das kleine Dorf Gobustan ist berühmt für seine Felsenzeichnungen (UNESCO-Weltkulturerbe). Dargestellt sind Menschen und Tiere, darunter Kämpfer und Amazonen-Frauen, Ziegen und Stiere. Durch Erosionen kamen über 6.000 aus verschiedenen Zeitaltern stammende Petroglyphen (in Stein gearbeitete Felsbilder) zum Vorschein, die Gobustan zu einem einzigartigen Freilichtmuseum machen. Ein angrenzendes Museum bringt tiefere Einblicke in die Geschichte hinter den Zeichnungen sowie in das Leben der Steinzeit-Bewohner in den über 20 gefundenen Höhlen.
Im näheren Umkreis finden sich zahlreiche Schlammvulkane, die aus der dürren Erde blubbern. Der Schlamm ist sehr mineralhaltig und besitzt eine heilende Wirkung.
Zurück in Baku machen Sie eine einstündige Bootsfahrt in der Bucht von Baku und erleben die Stadt aus einer anderen Perspektive.
Im Anschluss schlendern Sie über den Seaside Boulevard, den zweitlängsten Boulevard Europas.
Gemeinsames Abendessen im Restaurant.

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4. Tag Das moderne Baku – Absheron-Halbinsel

Am Morgen besuchen Sie den lokalen Teze-Bazar. Das zu Pyramiden aufgeschichtete Obst und Gemüse sieht verlockend aus!
Anschließend kommen Sie zum Heydar-Aliyev-Kulturzentrum. Das futuristische Gebäude wurde von den britisch-iranischen Stararchitektin Zaha Hadid entworfen. Der Komplex ist aus 19.000 individuell geformten sogenannten Flexboards zusammengesetzt und besitzt keine Ecken und Kanten. Es heißt, das fließend wirkende Gebäude soll bildlich für das neue, modernisierte Aserbaidschan stehen. Unter dem Dach des Zentrums befinden sich drei Auditoren, ein Museum, ein Konzertsaal und eine Bibliothek.
Sie verlassen die Stadt gen Osten und fahren durch noch teilweise aktive Ölfelder, die einst zu den wichtigsten des Landes gehörten.
Sie erreichen die Absheron-Halbinsel und besichtigen das Museumsdorf Gala, eine inzwischen beinahe 800 Jahre unbewohnte Siedlung, deren Spuren bis in die Bronzezeit zurückreichen. In seiner Blütezeit lebten hier etwa 20.000 Menschen.
In Suraxani besuchen Sie den Feuertempel Ateschgah. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas nannte seinen Anblick „ungemein glänzend und feierlich“. Die Klosteranlage wurde im 17. und 18. Jh. erbaut. Seit 1975 ist in ihren Gemäuern ein Museum eingezogen.
Zwischen den Dörfern Digah und Mamdeli findet sich eine Kuriosität: Hier steht die karge Felswand „Yanar Dag“ („der brennende Berg“) in Flammen, und das – der Sage nach – bereits seit 1958, als ein Hirte sie aus Versehen entzündete. Trotz aller Bemühungen ließ sich das Feuer nicht löschen, denn tatsächlich entwickelt das Naptha im Boden Absherons Gase, die durch Löcher austreten und hoch entzündlich sind.
Rückfahrt nach Baku und gemeinsames Abendessen im Restaurant.

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5. Tag Shemakhi – Sheki

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in Richtung Landesinnere, nach Nordwesten. Vor Ihnen erstreckt sich eine graue hügelige Landschaft, so karg, dass sie schon fast etwas Mystisches ausstrahlt.
Ca. 800 m über dem Meeresspiegel, an einem Hang, liegt Shemakhi (Samaxi). Am Fuße der Ortschaft steht die Juma-Moschee aus dem 19. Jh. Das massive und architektonisch attraktive Gebäude wurde im Jahre 1902 auf dem Fundament einer Moschee aus dem 10 Jh. errichtet. Seit den 1990er Jahren wird sie wieder als Gotteshaus genutzt. Im Innenraum beeindruckt der monumentale Bau mit massigen Säulen und rohen Steinwänden.
Nicht weit entfernt sehen Sie die Kuppeln der Mausoleen von Yeddi Kümbez. Die einst sieben Gräber der Schirwanscha-Dynastie sind teilweise über 200 Jahre alt und begehbar.
Am frühen Nachmittag erreichen Sie Sheki und beziehen Ihr Hotel für die nächsten 2 Übernachtungen.
Gemeinsames Abendessen im Hotel.

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6. Tag Sheki

Heute besuchen Sie den Khan-Palast. Der Komplex aus Festung und Palast stammt aus dem 18. Jh. und wurde angeblich ohne einen einzigen Nagel erbaut. Unter der Leitung der Denkmalpflege Mecklenburg wurde das gerade mal 8 m tiefe Gebäude sorgfältig restauriert. Schlendern Sie durch die Residenz und lassen Sie sich von den bunt ausgemalten Räumen und farbenfrohen Fenstern verzaubern.
Anschließend empfängt Sie das historische Museum.
Nach einer Mittagspause fahren Sie in das Dorf Kish. Rundgang und Besuch der Museumskirche, die auch als St. Elishe Kirche oder Kirche der Heiligen Mutter Gottes bekannt ist. Die alwanische Kirche stammt aus dem 12. oder 13. Jh. Rund um die Kirche wurden vor einigen Jahren Ausgrabungen unternommen, wodurch man auf die etwa 2.000-jährige Geschichte des frühen Christentums in Aserbaidschan stieß.
Auf dem Rückweg machen Sie Halt an Shekis Karawansereien. Die ehemaligen Herbergen aus dem 18. und 19 Jh. wurden teilweise wiederbelebt und werden unter anderem als Hotel, Kino und Ausstellungsort genutzt. Anschließend bleibt Zeit um durch die Straßen der 2.000 Jahre alten Stadt zu bummeln.
Gemeinsames Abendessen im Restaurant.

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7. Tag Sheki – Ismayilli – Lahij – Baku

Heute zieht es Sie zurück in Richtung Hauptstadt.
Sie erreichen Ismayilli. Der Bezirk umfasst insgesamt etwas mehr als 2.000 km². Seine Landschaft gehört zum Großen Kaukasus und ist teilweise bewaldet. Hier gibt es ein reiches Vorkommen an Ton und viele Mineralquellen.
Auf dem Weg bleibt Zeit für eine individuelle Mittagspause.
Danach fahren Sie weiter durch die atemberaubende Berglandschaft des Kaukasus.
Auf etwa 1.400 m Höhe befindet sich das Dorf Lahij, bekannt für seine traditionellen Kupferschmieden und Handwerkskunst. Bei einem Spaziergang durch den Ort können Sie sich persönlich von der Fertigkeit der Fachleute überzeugen.
Rückfahrt nach Baku und Abendessen in einem lokalen Restaurant.
2 Übernachtungen in Baku.

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8. Tag Quba – Xinaliq – Baku

Entlang der Küste fahren Sie Richtung Norden.
Über Quba erreichen Sie einen der schönsten und spektakulärsten Orte ganz Aserbaidschans. Auf gut 2.000 m Höhe liegt das 5.000 Jahre alte Bergdorf Xinaliq, das ein zeitloser Ort zu sein scheint. Terrassenförmig reihen sich die Lehm-Behausungen der Bewohner am Berghang aneinander – eine kleine Oase des einfachen Lebens. Unwirklich liegen tief unten die grünen Täler, die sich mit den schroffen Bergmassiven und beigefarbenen Hügeln abwechseln. Bei einem Rundgang erfahren Sie mehr über das entbehrungsreiche Leben in den Bergen. Das kleine historische Museum, das 2001 von einem Dorfbewohner gegründet wurde, beherbergt seltene, historische Ausstellungsstücke sowie interessante Manuskriptbücher aus dem 15.–20. Jh., die die Vergangenheit des Dorfes und seine enge Beziehung zur Wissenschaft und Forschung dokumentieren.
Weiterfahrt nach Quba. Die nächstgelegene Stadt ist mit etwa 27.000 Einwohnern und einer Universität die bedeutendste im Nordosten Aserbaidschans.
Sie besuchen die „Rote Siedlung“ (Krasnaja Sloboda), in der etwa 4.000 Bergjuden in friedlicher Nachbarschaft mit den Muslimen Qubas leben. Synagogen reihen sich an Moscheen und jüdische Bäcker verkaufen zu den Gebetsrufen des Muezzins ihre duftenden Brote.
Bei einem Bummel durch die Gassen sehen Sie die mit Blechschmuck reich verzierten Häuser der kleinen Gemeinde, durch die sich auch ihr Wohlstand offenbart. Besuch einer Synagoge.
Anschließend fahren Sie zurück nach Baku.
Gemeinsames Abschluss-Abendessen im Restaurant.
Begleitet werden die kulinarischen Genüsse von traditioneller Musik und Tanz.

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9. Tag Baku – Frankfurt

Heute heißt es Abschied nehmen. Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Baku und Rückflug nach Frankfurt.

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Bildnachweis:

Heydar Aliyev Cultural Center CCBYSA Mekki Hussein-at-flickr
Altstadt von Baku CCBYSA İhsan Deniz Kılıçoğlu-at-commons.wikimedia
Felszeichnungen in Gobustan CCBYSA Bruno Girin-at-commons.wikimedia
Boulevard - Baku CCBYSA Dan Lundberg-at-flickr
Feuertempel Ateschga CCBYSA Diego Delso-at-commons.wikimedia
Sheki Khan Palast CCBYSA Urek Meniashvili-at-commons.wikimedia
Kirche in Kish CCBYSA Grandmaster-at-commons.wikimedia
Karawansereien in Sheki CCBYSA AudreyH-at-commons.wikimedia
Xinaliq CCBY Pierre-at-flickr
Quba CCBYSA Adam Jones-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Dagüstü-Park
  • Baku, Stadtmauer (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Schirwanschah-Palast
  • Bootsfahrt in der Bucht von Baku
  • Teze-Bazar
  • Heydar-Aliyev-Kulturzentrum
  • Museumsdorf Gala
  • Feuertempel Ateschgah
  • Mausoleen von Yeddi Kümbez
  • Khan-Palast
  • Dorf Kish. Rundgang und Besuch der Museumskirche
  • Besuch des 5.000 Jahre alte Bergdorf Xinaliq

Heydar Aliyev Cultural Center CCBYSA Mekki Hussein-at-flickr
Altstadt von Baku CCBYSA İhsan Deniz Kılıçoğlu-at-commons.wikimedia
Felszeichnungen in Gobustan CCBYSA Bruno Girin-at-commons.wikimedia
Boulevard - Baku CCBYSA Dan Lundberg-at-flickr
Feuertempel Ateschga CCBYSA Diego Delso-at-commons.wikimedia

Reiseverlauf

  1. Frankfurt – Baku
  2. Baku
  3. Historisches Gobustan und seine Schlammvulkane
  4. Das moderne Baku – Absheron-Halbinsel
  5. Shemakhi – Sheki
  6. Sheki
  7. Sheki – Ismayilli – Lahij – Baku
  8. Quba – Xinaliq – Baku
  9. Baku – Frankfurt


Sheki Khan Palast CCBYSA Urek Meniashvili-at-commons.wikimedia
Kirche in Kish CCBYSA Grandmaster-at-commons.wikimedia
Karawansereien in Sheki CCBYSA AudreyH-at-commons.wikimedia
Xinaliq CCBY Pierre-at-flickr
Quba CCBYSA Adam Jones-at-flickr

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Termine

  • 18.05.2018 – 26.05.2018