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Reisefinder - Russische Weihnachten
in St. Petersburg - A_STBZDV

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Russische Weihnachten
in St. Petersburg

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 04.01. - 08.01.2019
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St. Petersburg, bekannt als „Venedig des Nordens“, gehört zu den schönsten Städten Europas. Breite Boulevards, prachtvolle Gebäude, großzügig angelegte Plätze und stille Kanäle mit kunstvollen Brücken zeugen noch heute von der ruhmreichen Vergangenheit der Residenzstadt der Zaren. Hochklassige Museen − darunter die weltberühmte Eremitage, prunkvolle Schlösser und erstklassige Aufführungen in den vielen Theatern und Festspielhäusern der Stadt lassen einen Besuch der nördlichsten Metropole der Welt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Besonders eindrucksvoll ist das aristokratische St. Petersburg in der Weihnachtszeit, wenn sich in der romantisch tief verschneiten Stadt die Silhouetten der Türme, Kuppeln und Brücken in einem einzigartigen Winterlicht spiegeln. Dann meint man, in der schönsten Stadt der Welt nach dem Himmel greifen zu können.


1. Tag Köln – Frankfurt – St. Petersburg

Fahrt mit Lufthansa Express Rail von Köln nach Frankfurt. Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach St. Petersburg (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Nach der Ankunft empfängt Sie Ihr Reiseleiter. Auf der Fahrt zum Hotel erhalten Sie einen ersten Eindruck von der Stadt.
200 Jahre lang war St. Petersburg die Hauptstadt des russischen Zarenreiches. Die führenden Baumeister ihrer Zeit schufen seit dem 18. Jh. in den Sümpfen der Newa-Mündung eine der schönsten Metropolen Europas: Großzügig angelegte Straßen und Plätze mit einer Vielzahl herrlicher Gebäude erinnern noch heute an die große, glanzvolle Zeit dieser Stadt. Die Orientierung nach Europa und die "Sammelwut" der Zaren führten dazu, dass ein Kunstzentrum von Weltrang in St. Petersburg entstand.
Sie erreichen Ihr Hotel für die nächsten 4 Übernachtungen und lassen Ihre ersten Eindrücke bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel Revue passieren.

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2. Tag St. Petersburg

Im historischen Stadtteil Petrograder Seite kommen Sie zur Peter-Paul-Festung, die den ursprünglichen Stadtkern bildete. Hier besichtigen Sie u.a. die Peter-Paul-Kathedrale mit der Grabkapelle der Zarenfamilie Romanow.
Weiter kommen Sie entlang des Michaelsschlosses, zum Smolnyi Kloster und zum Marsfeld (Außenbesichtigungen). Die etwa zwölf Hektar große Grünfläche diente in der Anfangszeit als Platz für Volksfeste, heute ist sie ein Platz für Denkmäler und beherbergt die Gräber von 180 Gefallenen der russischen Februarrevolution – es brennt eine ewige Flamme.
Unweit entfernt liegt die Auferstehungskirche, auch als Blutskirche und Erlöserkirche bekannt. Die auffällige mit ornamentalen und bunten Dekorationen gestaltete Memorialkirche ist nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale erbaut.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant besuchen Sie am Nachmittag eins der berühmtesten Kunstmuseen der Welt: Das ehemalige Winterpalais der russischen Zaren am Ufer der Newa, die heutige Eremitage, besitzt eine der weltweit bedeutendsten Gemäldesammlungen, Exponate der Prähistorie, der Antike sowie russischer und westeuropäischer Kunst. Sie besuchen die Schatzkammer sowie das Generalstabsgebäude, in dem sich großartige Kunstwerke französischer Impressionisten befinden.
Am frühen Abend besuchen Sie ein zwanzigminütiges exklusives Konzert in einer russisch-orthodoxen Kirche mit toller Akustik. Lassen Sie sich verzaubern!

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3. Tag Die Zarenresidenzen

Nach dem Frühstück fahren Sie vor die Tore der Stadt in das frühere Zarendorf Puschkin. Hier besuchen Sie das prächtige Barockschloss Katharinas der Großen. Einst im Besitz des Fürsten Menschikow, wurde das Schloss von den Zarinnen Elisabeth I. und Katharina II. in eine Sommerresidenz verwandelt, die auch die Zaren häufig als Aufenthaltsort für ihre Hofhaltung nutzten. Das Katharinenpalais bildet in der großartigen Parkanlage Puschkins den Mittelpunkt. Es entstand Mitte des 18. Jh.s nach Entwürfen des genialen Architekten Bartolomeo Francesco Rastrelli im Prachtstil des russischen Barock. Die Hauptzierde des Palastes war das Bernsteinzimmer – es gilt seit dem 2. Weltkrieg als verschollen und wurde aufwendig eins zu eins rekonstruiert.
Weiterfahrt in das nur sieben Kilometer von Puschkin entfernt liegende Pawlowsk. Im Gegensatz zum Katharinenpalast erwartet Sie ein Schloss im klassizistischen Stil, erbaut vom schottischen Architekten Charles Cameron. Den 600 qm großen Park schuf der Italiener Pietro Gonzaga.
Im Restaurant Podworja können Sie ein gemeinsames Mittagessen in Begleitung von russischer Folklore genießen.
Anschließend Rückfahrt nach St. Petersburg. Wer mag, besucht noch den größten Weihnachtsmarkt von St. Petersburg auf dem Platz der Pioniere (Pionerskaja Ploschad) und erkundet die Gepflogenheiten der russischen Weihnacht‘. Ganz nach dem Motto „andere Länder, andere Sitten“ werden in den über 150 Holzhütten nicht nur Lebkuchen, Glühwein und belgische Waffeln, sondern viele Fleisch- und Fischprodukte sowie Spezialitäten aus den russischen Regionen, Asien und dem Nahen Osten angeboten.
Fakultativ genießen Sie am Abend ein 5-Gänge-Menü im Restaurant Russian Ampir.

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4. Tag Weihnachtstradition

Besuch der Weihnachtsmesse in einer russisch-orthodoxen Kirche.
Anschließend erreichen Sie den Jussupow Palais, auch Moika-Palast genannt. Benannt ist der Wohnpalast mit seiner schönen Lage am Moika-Ufer nach seinen langjährigen Bewohnern. Bei einer Führung erfahren Sie mehr über den weitreichenden Stammbaum der wohlhabenden russischen Adelsfamilie, der bis in das russische Mittelalter zurückreicht. Die Innenausstattung des Palais ist überaus luxuriös; die Architektur üppig. Es gibt 120 Zimmer, 18 große Säle sowie ein mit 200 Plätzen ausgestattetes Theater.
Gemeinsames, festliches Weihnachtsessen im Restaurant. Während auf den Festtisch am Heiligabend nur magere Gerichte gehören, wird in Russland am 7. Januar (dem Julianischen Kalender nach der 25. Dezember, 1. Weihnachtsfeiertag) traditionell ein reichhaltiges, festliches Menü serviert, bei dem die besten Lebensmittel auf den Tisch kommen. Zum Beispiel werden ureigene russische Vorspeisen wie Blini oder Pirogi serviert, Gans oder Ente mit Äpfeln oder Kohl, sowie Eingelegtes, Gebäck und Süßigkeiten.
Am Nachmittag besuchen Sie das Fabergé-Museum im Shuvalov Palast. Das Museum beherbergt über 4.000 Werke der dekorativen und bildenden Künste, darunter Gegenstände aus Gold und Silber, Porzellan und Bronze. Ein besonderer Höhepunkt ist die Kollektion von 9 Fabergé-Eiern, die von der ortsansässigen Schmuckfirma Fabergé für die letzten beiden russischen Zaren kreiert wurden.
Fakultativ lassen Sie sich abends von Oper, Theater oder Ballett verzaubern (Karten auf Anfrage).

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5. Tag St. Petersburg – Frankfurt – Köln

Nach dem Frühstück bleibt Ihnen noch Zeit zu einem letzten Bummel über den Newski Prospekt. Oder spazieren Sie über die wunderschönen Brücken entlang der zahlreichen Kanäle.
Am Nachmittag legen Sie einen Stopp am Alexander-Newski-Kloster ein. Das Kloster wurde in den Jahren 1710–1716 zu Ehren des Großfürsten Alexander Jaroslawitsch Newski nach den Plänen von Trezzini erbaut. Zu dem Gebäudekomplex gehören elf Kirchen und vier Friedhöfe, die von großem historischen Interesse sind. Hier ruhen viele berühmte Künstler, Wissenschaftler, Architekten, Schriftsteller und Komponisten wie z.B. Lomonossow, Rossi, Dostojewski, Tschaikowskij, Mussorgskij, Glinka, Rimskij-Korsakow. Es ist nach den Klöstern von Kiew und Sergijew-Possad das größte Kloster Russlands.
Nach dem Rundgang heißt es Abschied nehmen von dieser wunderschönen Stadt, von der eine alte Legende sagt: „Engel bauten Sankt Petersburg im Himmel und senkten es in die Sümpfe des Newa-Deltas“.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt sowie Weiterfahrt mit dem Lufthansa Express Rail nach Köln.

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Bildnachweis:

Puschkin Palast CCBY Thibault CHAPPE-at-flickr
Erlöserkirche St. Petersburg CCBYSA c_pichler-at-flickr
Eremitage CCBY l@mie-at-flickr
Weihnachtlicher Schlossplatz St.Petersburg CCBYSA Ninara-at-flickr
Jussupow Palais CCBY Jonathan-at-flickr
Alexander-Newski-Kloster CCBYSA Andrew Butko-at-wikimedia.commons

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Dipl.-Ing- der Architektur Jörg Sperner, Denkmalpfleger, Assistent des Dombaumeisters am Kölner Dom
  • Flug mit Lufthansa in der Economy Class
  • Zentralgelegenes Hotel unweit der berühmten Straße Newski Prospekt im historischen Zentrum von Sankt Petersburg
  • Prachtvolle Gebäude und die Zarenresidenzen St. Petersburgs in der Weihnachtszeit
  • Besuch der Eremitage mit Schatzkammer
  • Besuch einer Weihnachtsmesse

Puschkin Palast CCBY Thibault CHAPPE-at-flickr
Erlöserkirche St. Petersburg CCBYSA c_pichler-at-flickr
Eremitage CCBY l@mie-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Köln – Frankfurt – St. Petersburg
  2. St. Petersburg
  3. Die Zarenresidenzen
  4. Weihnachtstradition
  5. St. Petersburg – Frankfurt – Köln


Weihnachtlicher Schlossplatz St.Petersburg CCBYSA Ninara-at-flickr
Jussupow Palais CCBY Jonathan-at-flickr
Alexander-Newski-Kloster CCBYSA Andrew Butko-at-wikimedia.commons

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
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Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Dipl.-Ing. der Architektur Jörg Sperner, Denkmalpfleger, Assistent des Dombaumeisters am Kölner Dom

Nach einer Ausbildung zum Schreiner folgte ein Architekturstudium an der RWTH Aachen sowie ein Aufbaustudium Denkmalpflege in Bamberg. Seit 2003 zunächst als freier Mitarbeiter bei der Dombauverwaltung Köln, ist Jörg Sperner seit 2012 Assistent des Dombaumeisters zu Köln.

Termine

  • 04.01.2019 – 08.01.2019

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